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Begeisternder Motorsport
zum Anfassen

Das ADAC Total 24h-Rennen auf dem
Nürburgring lockt in jedem Jahr rund
200.000 Zuschauer in die Eifel. Ganz
besonders nah kamen dem Klassiker die
Gäste der 24 Hours of Hyundai N
Experience 2019.

Text: Klaus Rubach
Fotos: Klaus Rubach, Christoph Göckel

Kraftstoffverbrauch für den Hyundai i30 N Performance 2.0 T-GDI 202 kW (275 PS) Frontantrieb Benzin, 6-Gang-Getriebe: innerorts: 10,6 l/100 km; außerorts: 6,1 l/100 km; kombiniert: 7,8 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 178 g/km; Effizienzklasse: E.1
Kraftstoffverbrauch für den Hyundai i30 Fastback N Performance 2.0 T-GDI 202 kW (275 PS) Frontantrieb Benzin, 6-Gang-Getriebe: innerorts: 10,6 l/100 km; außerorts: 6,1 l/100 km; kombiniert: 7,8 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 178 g/km; Effizienzklasse: E.1

An der Müllenbachschleife, dem südlichsten Punkt des Nürburgrings, wird es im Sekundenrhythmus laut. Rund 160 Rennwagen donnern in kurzen Abständen durch die langsame 180-Grad-Wende und geben dann auf dem Weg hinauf zum Michael-Schumacher-S Vollgas. Vor allem die bärenstarken GT3-Fahrzeuge mit ihren wummernden und rund 500 PS starken Achtzylindermotoren durchdringen jeden Winkel und lassen den Terrassenaufbau direkt hinter den Fangzäunen erzittern und vibrieren.

Langstreckenklassiker: 2019 mit drei Hyundai Teams

Nur einen Steinwurf entfernt vom Aussichtspunkt des N Camps, das Hyundai eigens für das 24h-Rennen errichtet hat, läuft an diesem Samstag im Juni seit rund zwei Stunden die 47. Ausgabe des Langstreckenklassikers. Auch drei Teams des koreanischen Automobilherstellers sind bei dem Marathon zweimal um die Uhr auf Grand-Prix-Strecke und Nordschleife dabei: Hyundai Motorsport brachte einen i30 N TCR und einen Veloster N TCR an den Start, mit Unterstützung der Hyundai Motor Company ist zudem das Hyundai Team Engstler dabei, das auf einem i30 Fastback N von Startposition 130 ins Rennen gegangen war.

Familienbande: Engstler Senior und Engstler Junior am Steuer

Nun, am späten Nachmittag, hat sich die Mannschaft um Tourenwagenroutinier und Teamchef Franz Engstler sowie seinem Sohn Luca schon auf Rang 112 vorgearbeitet. Zusammen mit Guido Naumann und dem Koreaner Byung Hyi-Kang steuert das Familienduo eine seriennahe Ausgabe des 202 kW (275 PS) starken Kompaktsportlers in der V2T-Klasse.

Hyundai Stand beim 24h Rennen Hyundai i30 N TCR
Maximilian Schramm
Gastspiel: Mit Hyundai auf eine Runde über die Nordschleife

Die weltgrößte Motorsportveranstaltung, die jedes Jahr rund 200.000 Zuschauer an die Traditionsstrecke in der Eifel lockt, hat einen ganz besonderen Reiz. Das konnte zuvor auch Maximilian Schramm erleben. Der 22-jährige Koch aus Kassel ist Gast im Hyundai N Camp, das aus der N Hospitality und dem benachbarten N Hotel besteht. Er hat den Drei-Tages-Trip bei einem Wettbewerb von Hyundai auf Facebook gewonnen – und ist einige Stunden zuvor selbst einmal um die rund 26 Kilometer lange Strecke gefahren. "Ich war beim Korso dabei. Ein tolles Erlebnis mit einer tollen Atmosphäre", blickt er auf die vermutlich einmalige Gelegenheit zurück, vor dem Start des weltberühmten Rennens am Steuer eines i30 N eine Runde in der "Grünen Hölle" zu absolvieren.

Nonstopprogramm: Keine Langeweile im N Camp

Die Vorabrunde mit 55 N Modellen war einer der zahlreichen Höhepunkte, die Hyundai für seine rund 300 Gäste aus Deutschland sowie zahlreichen anderen Ländern bis hin zu Korea vorbereitet hatte: Ein Fahrtraining der Hyundai Driving Academy mit den N Modellen auf dem Flugplatz in Mendig, ein Zusammentreffen mit Ingenieuren und Fahrern, eine abendliche Party, ein Shuttle-Service an die Strecke, uneingeschränkter Zutritt zur Hyundai Hospitality im Fahrerlager und ein Hubschrauberflug. "Darauf freue ich mich ganz besonders", sagt Maximilian Schramm, der nicht nur wegen der Korsofahrt ganz begeistert von seinem Aufenthalt ist. "Ein ganzes Hotel nur für ein Wochenende", spricht er den großen Leichtbau an, "das ist doch wirklich megacool."

Hyundai N Modelle auf dem Flugplatz in Mendig
Lisa Yasmin mit Maximilian Pühl
Fahreindrücke: i30 N macht gute Figur

Eine Einschätzung, der sich Lisa Yasmin gerne anschließt. Die Verwaltungsfachangestellte und vor allem in der Tuningszene bekannte YouTuberin aus dem bayerischen Altendorf in der Nähe von Bamberg würdigt insbesondere das kurzweilige Programm: "Hyundai hat hier wirklich alles getan, damit die Leute Spaß haben und keine Langeweile aufkommt", gibt sie zu Protokoll. Ihr Begleiter Maximilian Pühl, Inhaber einer Tuningfirma, blickt derweil positiv auf seine Fahreindrücke ein paar Stunden zuvor zurück: "Der Hyundai i30 N fährt sich richtig gut, da bekommt man wirklich viel für sein Geld."

Hyundai Auto in der Boxengasse

Inzwischen ist draußen der Abend schon weit fortgeschritten. Eine erste Zwischenbilanz des Rennverlaufs nach sechs Stunden fällt für die beiden Einsatzwagen von Hyundai Motorsport, in der TCR-Klasse auf den Plätzen eins und zwei ins Rennen gestartet, zwiespältig aus: Nach einer Kollision mit einem GT-Auto steht der i30 N TCR in der Box und wird repariert, der Veloster N TCR mit Marc Basseng, Manuel Lauck, Moritz Oestreich und Nico Verdonck am Steuer und wegen kleinerer technischer Probleme zwischenzeitlich aus den Top 100 gefallen, konnte sich wieder auf Gesamtrang 70 vorkämpfen. Der seriennahe i30 Fastback N des Hyundai Team Engstler liegt vor der hereinbrechenden Nacht im Gesamtklassement auf Platz 123 und fährt als Dritter in der Kategorie V2T weiterhin um den Klassensieg mit.

Zaungäste: Echten Fans macht der Lärm auch in der Nacht nichts aus

Wenig Schlaf im Zelthotel und der ganze Schrecken eines Langstreckenrennens auf dem Eifelkurs – das ist die Bilanz der zurückliegenden Nacht, als am Morgen die ersten Gäste für das Frühstück den Weg in die N Hospitality antreten. "Ich bin erst um halb zwei eingeschlafen", berichtet Maximilian Pühl mit Blick auf das riesige, direkt an der Rennstrecke gelegene N Hotel, das zur Übernachtung dient. "Man hört einfach alles und darf nicht vergessen: Mehr als ein Dach über dem Kopf gibt es nicht", fügt er schmunzelnd hinzu. Anpassungsvermögen war auch auf der Rennstrecke gefragt: Elektronikprobleme, in deren Folge die Bremskraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse aus der Balance geriet, zwangen den seriennahen i30 N Fastback des Hyundai Team Engstler in der Nacht außerplanmäßig in die Box – die Suche nach der Ursache am Kabelbaum nahm mehr als vier Stunden in Anspruch.

Aufholjagd: Mit Vollgas wieder nach vorne unterwegs

Erst in der Morgendämmerung konnte die Startnummer 160 wieder zurück auf die Strecke. Mit mehr Glück überstand der Veloster N TCR die Nacht und ist am Morgen als Führender in seiner Klasse unterwegs. Wieder im Rennen ist nach der sechsstündigen Reparatur der Unfallschäden auch der i30 N TCR mit Peter Terting, Harald Proczyk, Manuel Lauck und Andreas Gülden am Steuer.

Frühstück im N Hotel Reparatur von Hyundai Auto
Maximilian Schramm
Durchhaltevermögen: Hyundai Gäste würdigen Leistung der Piloten

Die enormen Leistungen von Fahrern und Mechanikern während des Rennmarathons nimmt unterdessen Tjark Friesen zum Anlass für eine Würdigung. Der sportbegeisterte Tennistrainer, der seine Reise an den Nürburgring ebenfalls beim Wettbewerb von Hyundai gewonnen hatte, kommentiert: "Über einen so langen Zeitraum immer am Limit unterwegs zu sein, diese mentale Stärke beeindruckt mich sehr. Ich selbst war einmal 40 Minuten im Kart unterwegs und konnte am Ende kaum noch eine Kurve nehmen. Ich war einfach zu kaputt." Auch wegen des Fahrtrainings am Steuer eines Hyundai i30 N am Vortag weiß der 37-Jährige Familienvater, was die Fahrer leisten: "Das macht schon Spaß, einmal an die Grenzen zu gehen. Im Alltag kommt das ja nicht vor, aber auf einem Flugplatz – da ist das Adrenalin schon da. Ich war aber nur ein paar Minuten am Limit unterwegs, nicht über viele Stunden wie die Piloten hier am Ring."

Logenplatz: N Hospitality im Fahrerlager bietet besten Ausblick

Unterdessen verfolgt Tobias Merchel draußen auf der Terrasse das weitere Renngeschehen. "Wann hat man das schon, dass man so dicht an der Strecke sitzen kann", merkt der Fahrer eines i30 N Performance an. Auch der Besuch in der Startaufstellung am Tag zuvor sorgt noch immer für Begeisterung bei dem Zerspanungsmechaniker aus Fulda: "Einfach gigantisch", so sein knappes Statement zu dem Stelldichein, bei dem Besucher den Rennboliden und Piloten so nah wie sonst nirgends kommen. Jetzt freut er sich auf seinen noch ausstehenden Helikopterflug. "Das wird bestimmt cool."

Hyundai N Modelle auf dem Flugplatz in Mendig
Lisa Yasmin mit Maximilian Pühl
Ausflug: Mit dem Helikopter über dem Nürburgring

Patrizia de Matteis und Christopher Anstätt haben diesen Teil der "24 Hours of Hyundai N Experience 2019", so die offizielle Bezeichnung der Kurzreise an die berühmteste Rennstrecke der Welt, schon hinter sich. "Genial, das Ganze einmal von oben zu sehen", urteilt die 23-jährige Kauffrau aus Kaiserslautern. "Wir sind einmal die gesamte Strecke abgeflogen", ergänzt ihr 28-jähriger Begleiter. Der technische Leiter in der Druck- und Kopiertechnik und Fahrer eines i30 N Performance weiter: "Ich bin schon einmal Helikopter geflogen. Aber dies bei einem solchen Event zu tun – das ist schon einmalig. Ich war ganz fasziniert von dem, was ich gesehen habe." Das trifft auch auf die Erfahrungen vom Vortag zu, wie Patrizia de Matteis hinzufügt: "Der Korso vor dem Start war das Beste, wirklich genial. Wir hatten alle Fenster im Auto offen, und die Zuschauer haben uns durchgehend zugejubelt. Das hat alles getoppt."

Rundfahrt: Im Hyundai Shuttle ins Brünnchen und zum Pflanzengarten

Um drei Uhr am Nachmittag, kurz vor dem Ende des Langstreckenklassikers, sitzt Jan Gundlach in der Hyundai N Hospitality im Fahrerlager und genießt den Blick auf die Abzweigung vom Grand-Prix-Kurs auf die legendäre Nordschleife. Der 39-Jährige aus Saftig bei Koblenz ist am Steuer seines eigenen Hyundai i30 N Performance zusammen mit seinem Neffen Tim Bernstädt hoch in die Eifel gekommen und wartet nun auf die Zielflagge. Kurz zuvor waren die beiden mit dem Hyundai Shuttle an den Streckenabschnitten Brünnchen und Pflanzgarten, auch mit dem Hubschrauber sind sie über die Strecke geflogen. Zeit für eine erste Bilanz: "Ich komme ja aus der Gegend hier", sagt Gundlach, "bin aber noch nie mit einem Helikopter geflogen. Jetzt bin ich ganz begeistert, weil ich alles von oben gesehen habe." Dass er keine Gelegenheit hatte, am Tag zuvor durch die Startaufstellung zu spazieren, grämt ihn nicht weiter. "Die Einführungsrunde im Korso war viel besser. Ein tolles Erlebnis."

Hyundai N Modelle auf dem Flugplatz in Mendig
Gruppenfoto Hyundai N Camp

Allseits gute Laune also bei den Gästen des Hyundai N Camps. Auch für die Rennsportteams aus dem Hyundai Lager brachte der diesjährige Langstreckenklassiker trotz zahlreicher Widrigkeiten vor allem Grund zur Freude: Um 15.30 Uhr am Sonntag beenden die beiden TCR-Tourenwagen von Hyundai Motorsport das 24h-Rennen auf den Plätzen zwei und drei der TCR-Wertung, der seriennahe Hyundai i30 Fastback N vom Hyundai Team Engstler fährt in seiner Kategorie trotz stundenlanger Reparatur in der Nacht noch als Dritter über die Ziellinie. Und dann ist es in der Müllenbachschleife auf einmal ganz ruhig.

Gruppenfoto - Hyundai N Modelle der N Community beim 24h Rennen

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1 Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet.

Die angegebenen Werte wurden nach vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6 a PKW-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt. CO2-Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffes bzw. anderer Energieträger entstehen, werden bei der Ermittlung der CO2-Emissionen gemäß der Richtlinie 1999/94/EG nicht berücksichtigt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein dem Vergleich der verschiedenen Fahrzeugtypen. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten, der gewählten Rad- und Reifengröße, der Masse des Fahrzeugs und anderen nicht technischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.