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Hyundai stellt autonom fahrenden IONIQ als Konzeptfahrzeug vor

  • 17.11.2016
  • Hyundai IONIQ „Autonomous Concept“ auf der Los Angeles Auto Show präsentiert
  • Laser-LIDAR-System in der Frontschürze erfasst alle Personen und Fahrzeuge in der Umgebung
  • In Namyang testet Hyundai momentan autonom fahrende Automobile

Im Rahmen der Los Angeles Auto Show hat Hyundai das Konzept eines autonom fahrenden Hyundai IONIQ vorgestellt. Dessen Sensorik ermöglicht autonomes Fahren auch im innerstädtischen Verkehr. Die Technik soll Grundlage einer neuen Plattform für kostengünstige Sicherheitssysteme sein.
 

Auf den ersten Blick ist der Hyundai IONIQ „Autonomous Concept“ nicht zu unterscheiden vom Serienmodell des IONIQ, der bereits mit Hybrid- oder reinem Elektroantrieb auf dem Markt ist und Mitte 2017 durch eine dritte Variante mit Plug-in-Hybrid ergänzt wird. Kernstück der Sensorik ist ein Laser-LIDAR-System, das unauffällig in der Frontschürze untergebracht ist und den Bereich vor dem Fahrzeug in einem Winkel von 130 Grad überwacht. Ziel war es, ein autonomes Konzeptfahrzeug vorzustellen, das wie ein normales Serienmodell aussieht und nicht wie ein Forschungsmobil. Die Funktionalität der drei Laser-LIDAR-Einheiten bleibt davon jedoch unberührt. Sie sind in der Lage, die genaue Position von Personen oder Objekten in der Umgebung des Hyundai IONIQ zu ermitteln. Zum Sensorik-System gehören außerdem: Fernbereichs- und Mittelbereichsradar, die vor allem den Bereich weit vor dem Fahrzeug abdecken, Seiten-LIDAR-Sensoren für die Überwachung der Umgebung neben dem IONIQ sowie ein Radarsystem am Heck. Darüber hinaus kommen drei Stereokameras zum Einsatz, die Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen und die Signalisation durch Ampeln auswerten sowie Fußgänger in unmittelbarer Nähe erkennen. Ein GPS ermittelt die exakte Position des Hyundai IONIQ; diese wird mit hochauflösendem Kartenmaterial von Hyundai MnSoft abgeglichen, das genaue Daten über Fahrbahnbreite, Gefälle oder Steigungen, Kurvenradien und andere für die Fahrt wichtige Angaben liefert.
 

Um die Technik des selbstfahrenden Hyundai IONIQ so einfach wie möglich zu halten, wurden in das Konzeptfahrzeug bereits vorhandene Sensorik- und Assistenzsysteme integriert: das in der Serie eingesetzte Radar für den Abstandstempomaten zum Beispiel oder die Kameras, die den Spurhalteassistenten steuern. Auch die anderen schon heute im Markt verfügbaren Fahrerassistenzsysteme wie Fußgängererkennung oder Querverkehrswarnung hinten bietet der Hyundai IONIQ „Autonomous Concept“. Dies garantiert dem Fahrer einen nahtlosen Übergang vom autonomen Fahren hin zu aktivem Fahren mit Unterstützung durch Assistenzsysteme.
 

Hyundai entwickelt außerdem ein eigenes Betriebssystem mit dem Ziel, den notwendigen Rechenaufwand für die Verarbeitung der Sensordaten und die Steuerung des Fahrzeugs so klein wie möglich zu halten. Darauf aufbauend will Hyundai eine Low-Cost-Plattform für autonom fahrende Fahrzeuge einführen, die diese Technologie zu erschwinglichen Kosten für alle zukünftigen Modelle der Marke zur Verfügung stellt.
 

Aktuell testet Hyundai autonom fahrende Automobile am Forschungs- und Entwicklungszentrum in Namyang in Südkorea. Das Unternehmen hat seit Anfang des Jahres die Erlaubnis, seine autonomen Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in städtischer Umgebung zu bewegen.

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Es handelt sich um ein Konzeptfahrzeug, daher erfolgt keine Homologation für den deutschen Markt.
 

Kraftstoffverbrauch für den Hyundai IONIQ Hybrid 1.6 GDI 104 kW (141 PS) 6-Gang-DCT: innerorts: 3,9-3,4 l/100 km; außerorts: 3,9-3,6 l/100 km; kombiniert: 3,9-3,4 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 92-79 g/km; Effizienzklasse: A+.

 

Stromverbrauch für den Hyundai IONIQ Elektro 88 kW (120 PS) 1-stufiges-Reduktionsgetriebe: kombiniert: 11,5 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert: 0 g/km; Effizienzklasse: A+. 


Die nachstehenden Angaben für den Hyundai IONIQ Plug-in Hybrid stellen vorläufige Werte dar. Die endgültigen Werte lagen bei Veröffentlichung noch nicht vor.


Kraftstoffverbrauch kombiniert für den Hyundai IONIQ Plug-in-Hybrid: 1,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 32 g/km; Effizienzklasse: A+.


Die Homologation und Kraftstoff- bzw. Stromverbrauchsermittlung der deutschen Länderausführung erfolgt im Rahmen der Markteinführung voraussichtlich im August 2017 für den Hyundai IONIQ Plug-in-Hybrid.
 

Kraftstoffverbrauch für den Hyundai ix35 Fuel Cell: innerorts 0,89 kg H2/100 km; außerorts 0,99 kg H2/100 km; kombiniert 0,95 kg H2/100 km; CO2-Emission kombiniert 0 g; Effizienzklasse A+.


Die angegebenen Werte wurden nach vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6 a PKW-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt. CO2-Emissionen, die durch die Produktion und Bereitstellung des Kraftstoffes bzw. anderer Energieträger entstehen, werden bei der Ermittlung der CO2-Emissionen gemäß der Richtlinie 1999/94/EG nicht berücksichtigt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein dem Vergleich der verschiedenen Fahrzeugtypen.
Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nicht technischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1,73760 Ostfildern (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.



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