Weltweite Produktion. Weltweit erfolgreich.

Der Erfolg auf den Exportmärkten wie Deutschland hat dafür gesorgt, dass auch die Produktion rasante Wachstumsraten verzeichnet:
Im Jahr 2008 wurden rund 2,78 Millionen Fahrzeuge abgesetzt.

2,2 Millionen Fahrzeuge davon außerhalb Koreas. In mittlerweile 18 Ländern rollen derzeit Hyundai Modelle vom Band und es werden weitere Werke gebaut. So ist im US-Bundesstaat Alabama eine Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von einer Milliarde US-Dollar entstanden, die seit 2005 jährlich 300.000 Fahrzeuge produziert.

Neben den Aktivitäten in den USA hat Hyundai zudem den wachstumsträchtigen Automobilmarkt in China im Blick. In einem Joint Venture mit Beijing Automotive wurde ein Werk mit einer Kapazität von jährlich 100.000 Fahrzeugen errichtet. Ein weiteres Werk in St. Petersburg, Russland, wird 2008 gebaut und soll in Zukunft ebenfalls 100.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren.

Das Aushängeschild des Konzerns wird jedoch zunächst Ulsan/Korea bleiben, denn hier besitzt Hyundai das größte zusammenhängende Automobilwerk der Welt.

Wichtig, um auch in Zukunft am Markt zu bestehen, ist die Forschung nach alternativen Antrieben. Hyundai hat dazu eine Reihe von Prototypen entwickelt. Auf der IAA beispielsweise debütierte im September 2007 die dritte Generation eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs. Gegenüber den Vorgängern legte der i-Blue in allen Belangen zu und kann eine Reichweite von 600 Kilometern vorweisen. Auch im Rahmen der FIFA WM 2006™, die Hyundai als Hauptsponsor begleitete, kamen zwei Tucson FCEV (Fuel Cell Electric Vehicle) zum Einsatz.

Im Straßenverkehr unterwegs sind zudem die ersten Hybrid-Fahrzeuge des Unternehmens: 50 Getz Modelle, angetrieben von einem Benzin- bzw. von einem Elektromotor, absolvieren in Seoul einen Pilotversuch im Auftrag des koreanischen Umweltministeriums. Mit der Serienfertigung von Hybrid-Fahrzeugen beginnt Hyundai im Jahr 2009. Erstes Hybrid-Modell soll der Avante (Elantra) LPI sein, dessen Verbrennungsmotor mit Flüssiggas (LPG) betrieben und von einem Elektromotor unterstützt wird. Ab 2010 will das Unternehmen dann Mittelklasse-Hybrid-Fahrzeuge vorstellen, die mit Benzin oder LPG betrieben werden können.