In Deutschland etabliert. In Europa an der Spitze.

Die Hyundai Motor Company (HMC) wurde 1967 in Südkorea gegründet; erstes Modell war eine Lizenzproduktion von Ford. Doch bereits Anfang der siebziger Jahre entschloss man sich bei Hyundai, eigene Autos zu entwickeln. Das erste Modell, der »Pony«, wurde auf Anhieb ein Erfolg und ebnete den Weg für den weiteren Fortschritt in der Fahrzeugentwicklung. Heute verfügt Hyundai über ein Modellangebot, das alle Marktbereiche abdeckt.

Seine Aktivitäten in dem ebenso hart umkämpften wie anspruchsvollen europäischen Markt lenkt das Unternehmen von seiner 2003 gegründeten Europazentrale aus, die 2006 nach Offenbach umgezogen ist und die Bereiche Sales, After Sales und Marketing bündelt.

Seit Januar 2008 gibt es eine weitere Niederlassung Hyundai Central and Northern Europe in Prag, Tschechien, die sich von dort aus um den Vertrieb in Zentral- und Nordeuropa kümmert. Das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie das Designstudio verbleiben weiterhin im hessischen Rüsselsheim.

Um auch in Zukunft auf Wachstumskurs zu bleiben, vervierfacht Hyundai seine Kapazitäten an diesem Standort und stockt das Personal in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Design mittelfristig auf 400 Mitarbeiter auf. Zudem hat das Unternehmen im Frühjahr 2007 den Grundstein für die Errichtung eines neuen Produktionswerkes im tschechischen Nosovice gelegt, das mit einer Produktionskapazität von 300.000 Einheiten im November 2008 an den Start ging.

Damit unterstreicht der Automobilhersteller die weiter wachsende Bedeutung des europäischen Marktes: Schon heute wird jedes achte aus Korea exportierte Hyundai Modell hier zugelassen. In 2008 entschieden sich rund 230.000 Kunden für einen neuen Pkw von Hyundai. Dies entspricht einem Marktanteil von rund 1,7 Prozent.